Geschichte |
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1898 |
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Gründung der "Aktiengesellschaft Elektrizitätswerk Hagneck". Es ist eine Zeit der Pioniere und privaten Initianten, welche die Möglichkeiten und Perspektiven der noch jungen Kraftwerkstechnik und Übertragung von elektrischer Energie über grössere Strecken erkennen und diesen zum Durchbruch verhelfen. Eduard Will, Handelsmann aus Nidau, war die treibende Kraft für den Bau des Hagneck-Werkes. Er gilt als eigentlicher Begründer der BKW. |
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1903 |
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Fünf Jahre nach der Gründung, beschliesst die Generalversammlung den Kauf des Kanderwerks mit dem Kraftwerk Spiez. Der Firmenname wird entsprechend geändert in «Vereinigte Kander- und Hagneckwerke A.-G.». |
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1909 |
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Der Bau bzw. Kauf neuer Kraftwerke und Stromleitungen bedingt eine mehrfache Aktienkapitalerhöhung. Die expandierende Gesellschaft ändert den Namen in «Bernische Kraftwerke AG». |
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1917 |
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Baubeginn des 7. BKW-Wasserkraftwerkes, dem Wasserkraftwerk Mühleberg. Erlangung der Konzession und Bau stiessen auf grosse Schwierigkeiten. Hohe Baukosten und Kreditüberschreitungen gaben viel zu reden. Das Werk kostete mehr als das Doppelte der budgetierten Aufwendungen. |
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1923 |
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Strom verändert den Alltag: Die allgemeine Elektrifizierung erleichtert das Dasein in allen Bereichen. Einen Stromanschluss können sich künftig nicht nur Wohlhabende leisten. Am augenfälligsten manifestiert sich diese Veränderung in der öffentlichen Beleuchtung: Der allgegenwärtige Russ und das tagtägliche Putzen der Petrollampen haben ein Ende. Nach und nach erobern elektrische Geräte die Industrie, das Gewerbe und die Haushalte. All diese Bereiche profitieren von der neuen Standortungebundenheit. Durch den Einsatz von elektrischen Motoren ist die Nutzung der Wasserkraft nicht mehr länger auf die Flussläufe beschränkt. |
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1925 |
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Die Bedeutung der Wasserkraft im Oberhasli für die Energieproduktion wird früh erkannt. 1906 erteilt der Regierungsrat die Konzession den Vereinigten Kander- und Hagneckwerken. 1925 gründet die BKW die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) als Tochtergesellschaft. Später beteiligen sich der Kanton Basel-Stadt sowie die Städte Bern und Zürich mit je einem Sechstel am Aktienkapital. In einer ersten Etappe wird zwischen 1925 und 1932 das Kraftwerk Handeck I mit den Stauseen Grimsel und Gelmer gebaut. Erst 1979 findet der Ausbau (8 Stauanlagen, 9 Kraftwerkzentralen) mit der Inbetriebnahme des Umwälzwerkes Oberaar-Grimsel einen vorläufigen Abschluss. |
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1948 |
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Die BKW beschaffen einen Drittel der elektrischen Energie von fremden Elektrizitätswerken. Um dem allgemeinen Strommangel abzuhelfen, setzt in den fünfziger Jahren der Bau der grossen Speicherkraftwerke im Stil der KWO ein. In der Regel werden diese partnerschaftlich von mehreren Elektrizitätsunternehmungen errichtet und betrieben. Der Strom aus der intensiven Nutzung der Wasserkräfte wird oft als «weisse Kohle» bezeichnet. |
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1958 |
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Die Elektrizität ist zum unentbehrlichen Energieträger in Industrie, Gewerbe und Haushalt geworden. Um das Risiko von Stromunterbrüchen zu mindern, verbindet die BKW ihr Netz mit dem anderer Elektrizitätswerke. 1958 werden die Netze der Schweiz, Deutschlands und Frankreichs gekoppelt. Heute sind alle kontinentalen Länder Westeuropas dem internationalen Stromverbund angeschlossen. Die BKW ist von Anfang an am Stromaustausch über die Grenzen beteiligt. |
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1969 |
| Die BKW-Aktie wird ab 1. Oktober 1969 an der Berner Telefonbörse gehandelt. |
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1972 |
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Dass unser Land von umweltverschmutzenden Oel-, Kohle- und Gaskraftwerken verschont bleibt, wird allgemein begrüsst. Als dritter schweizerischer Kernreaktor nehmen die BKW das KKW Mühleberg in Betrieb. Weitere KKW-Projekte stossen auf Widerstand der betroffenen Bevölkerung, zunächst wegen den für unser Land ungewohnt grossen Kühltürmen. Später richtet sich die Opposition gegen die Technologie ganz allgemein. An der Stelle von eigenen Kraftwerken schliessen die BKW und die anderen grossen Elektrizitätswerke mit der Electricité de France (EDF) langfristige Lieferverträge für Strom aus französischen Kernkraftwerken ab. |
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1988 |
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Die BKW setzt sich mit neuen umfassenden Massnahmen verstärkt für das Stromsparen ein. So machte sie im Rahmen des neu geschaffenen 'BKW-Stromsparclubs' mehr als einer Million Stromkunden Angebote zur sparsamen und sinnvollen Stromanwendung. 1997 wird der Stromsparclub in BKW E-Club umbenannt. Dieser hat mittlerweile bereits 70'000 Mitglieder, die von Informationen, nützlichen Tips und Vorzugsangeboten in verschiedenen Bereichen der Energienutzung profitieren. |
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1995 |
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In den achtziger Jahren verstärkt die BKW ihre Anstrengungen zur Förderung des effizienten Energieeinsatzes bei ihren Kunden. Die Verbreiterung ihrer Aufgaben und ihres Angebotes manifestiert sich auch in den neuen Unternehmensbezeichnung «BKW FMB Energie AG». Die BKW ist heute eine moderne Produktions-, Versorgungs- und Energiedienstleistungsfirma. Sie pflegt als Partnerin im internationalen Stromverbund auch regen Handel mit grossen westeuropäischen Elektrizitätsgesellschaften. Zur Verstärkung ihrer Positionierung im sich öffnenden Markt bildet sie Kooperationen, so mit dem viertgrössten Stromkonzern Europas, der PreussenElektra, und den beiden benachbarten Überlandwerken, der Aare Tessin AG für Elektrizität (Atel) , Olten, und der Energie de l'Ouest-Suisse SA (EOS), Lausanne. |
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1998 |
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Die BKW feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass finden in den Kantonen Bern und Jura rund 500 Jubiläumsvorführungen des ElectriCircus statt. Über 100'000 Besucherinnen und Besucher erleben Strom in spektakulären Darbietungen und staunen über aufsehenerregende physikalische Experimente. Das Kernkraftwerk Mühleberg erhält vom Bundesrat eine Verlängerung der Betriebsbewilligung bis zum Dezember 2012. |
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1999 |
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Die Generalversammlung der Aktionäre erhöht am 25. Juni das Aktienkapital der BKW von 120 auf 132 Mio. CHF. Am 26. Dezember beeinträchtigen orkanartige Stürme die Stromversorgung massiv. BKW-Leitungen aller Spannungsebenen von über 3'800 km Länge sind zeitweise wegen Schäden des Sturmes «Lothar» ausser Betrieb. Nur dank dem Grosseinsatz von bis zu 450 Fachleuten kann das BKW-Netz innert zehn Tagen weitgehend wieder in Stand gestellt werden. |
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2001 |
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Im Hinblick auf die Öffnung des Strommarktes führt die BKW die Angebotsmarke 1to1 energy ein; daran beteiligen sich rund 130 Energiepartner aus 12 Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein (Stand: Oktober 2008). |
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2002 |
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Die BKW übernimmt von der E.ON Energie AG 30.2 % ihrer Anteile an der Electra Italia S.p.A. und damit auch die unternehmerische Führung Gesellschaft. |
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Zusammen mit den Elektrizitätsunternehmen ATEL, CKW, EGL, EOS und NOK gründet die BKW die Organisation der schweizerischen Stromverbundunternehmen swisselectric. Zwischen der BKW und dem Kanton Jura wird ein Vertrag über die Zusammenarbeit in der Energieversorgung sowie einer Beteiligung von 35 % an der Energie du Jura SA unterzeichnet. |
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2003 |
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Die Freiburgischen Elektrizitätswerke (FEW) in Freiburg und die BKW beschliessen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in den jeweiligen kommerziellen Bereichen. |
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2003 |
| Seit dem 28. Mai 2003 sind die Aktien der BKW FMB Energie AG neu im Hauptsegment der SWX Swiss Exchange kotiert. Im Rahmen einer Sekundärplatzierung wurden am 25. Juni 2003 rund 8% der BKW Aktien im Publikum platziert. Damit legte die BKW die Grundlage für die Öffnung gegenüber einem grösseren Kreis von Aktionären sowie für einen liquideren Handel ihrer Aktien. Der Anteil der vom Publikum gehaltenen Aktien, der sogenannte Free float, beträgt nach der Platzierung rund 27% und erfüllt damit die Voraussetzung zur Aufnahme des Titels in den Swiss Performance Index (SPI). Diese erfolgte per 1. Oktober 2003. |
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2005 |
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Die BKW nimmt auf dem Dach des Stade de Suisse Wankdorf Bern das weltgrösste stadionintegrierte Sonnenkraftwerk sowie das Informations- und Meetingcenter SOLEIL in Betrieb. Die BKW gründet zusammen mit der Groupe EEF.ENSA die Partnergesellschaft cc energie sa. Diese sorgt für eine optimierte Kundenbetreuung beider Unternehmungen. |
























