Erdungsmessung an Unterwerken und Masten
Die Erdungsanlage stellt einen wesentlichen Bestandteil von hochspannungstechnischen Anlagen und Einrichtungen dar. Eine routinemässige messtechnische Überprüfung der Erdungswirksamkeit, unter Berücksichtigung der gängigen Vorschriften, ist deshalb unerlässlich.
Messung ausgedehnter Erdungsanlagen (Unterwerke, Kraftwerke)
Mit Hilfe unserer frequenzvariablen AC-Quelle wird ein Messstrom (40 - 100A) bei einer Nennfrequenz von 53Hz resp. 18Hz in die zu messende Erdungsanlage eingespeist. Durch die frequenzselektive Messung wird der Einfluss von vorhandenen "Betriebsströmen" (50Hz, 16,7Hz) minimiert. Eine Erdungsmessung beinhaltet die Erfassung folgender Parameter:
- Erdungsspannungsprofile
- Stromverteilung (vektorielle Erfassung)
- Berührungs- und Differenzspannungen
- Optional: Messung von Leitungsimpedanzen (Mit- und Nullimpedanz)
Alle Messresultate werden auf den massgebenden Erdfehlerstrom hochgerechnet und in einem detaillierten Bericht inkl. gezielten Empfehlungen für Verbesserungsmassnahmen dargestellt.
Messausrüstung
Unsere frequenzvariable AC-Quelle inkl. Kompensationsstufen ist für den flexiblen Einsatz in einem druckluftgebremsten Anhänger (3.5 Tonnen) untergebracht. Für die Messung kleinerer Erdungsanlagen kommt unsere AC-Quelle "light" für Ströme bis ca. 20A zum Einsatz.