Strom aus Biogas

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Energie ohne Treibhausgas


Biogasanlagen nutzen organische Abfälle zur Stromproduktion: Aus der Vergärung von Gülle, Mist, Grün- und Speiseabfällen entsteht Biogas. Dieses wird zur Gewinnung von Strom eingesetzt. Aus einer Tonne organischen Abfalls können pro Tag rund 100 bis 160m3 Biogas hergestellt werden. Dessen Energie entspricht ungefähr 65 bis 95 Litern Benzin. Die Verbrennung von Biogas ist CO2-neutral, da Biomasse beim Wachsen selber CO2 aufnimmt.

Biogas vor Sonne und Wind

2009 war der Anteil der Biomasse an der schweizerischen Biogas-Stromproduktion viermal grösser als jener von Wind- und Sonnenenergie zusammen. Die BKW betreibt mehrere Biogasanlagen. Ende 2010 hat sie in Bätterkinden eine hochmoderne Anlage in Betrieb genommen, die Strom für 600 Haushalte produziert. Weitere Projekte sind in Planung.

Schwierige Ressourcenbeschaffung

Eine grosse Herausforderung beim Ausbau der Stromproduktion aus Biogas ist die Beschaffung der Rohstoffe. Dezentrale landwirtschaftliche Biogasanlagen und grosse industrielle Vergärungsanlagen konkurrieren um die begehrten Grünabfälle.

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